sushi blog An dieser Stelle berichten wir regelmäßig über Neuigkeiten aus dem Hause sushi media. Große und kleine Ereignisse, schöne Drehs und interessante Projekte: Viel Spass beim Lesen!
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Wir konnten es selbst kaum glauben, aber es handelte sich tatsächlich um den bereits achten Film, den wir kürzlich für die proLogistik GmbH & Co KG aus Dortmund produziert haben. Dazu haben wir im neu gebauten Lagerkomplex der BÄKO Düsseldorf eG in Willich gedreht: der Film zeigt anschaulich den Einsatz mobiler voice-clients zur Kommissionierung von Waren des Bäcker- und Konditorenhandwerks im harten Praxisalltag. Die Versuchung war zwar groß, aber letztendlich konnten wir uns zwischen all der Schokolade und dem Süßkram doch noch auf die Arbeit konzentrieren.
Und noch eine 8: Letzte Woche reisten wir ins tropisch heiße Berlin, um dort den ersten Halt des “Baukultur Salons auf Reisen” zu dokumentieren, diese Woche steht München auf dem Fahrplan. Damit erstellen wir auch für die StadtBauKultur NRW den bereits achten Videopodcast! Anschließend führt uns die Reise im August noch nach Hamburg und Leipzig, so dass wir sogar eine runde 10 draus machen können.
Eilmeldung: sushi media auf ART COLOGNE vertreten! Im Rahmen der Präsentation des Großprojektes Emscherkunst vom 21. bis 25. April bei der ART COLOGNE wird auch unser kurzes Portrait, welches wir für die RUHR.2010 GmbH produziert haben, zu sehen sein. Darüber freuen wir uns natürlich riesig und empfehlen auch Ihnen eine Reise aufs Kölner Messegelände, um sich ein Bild zu machen. Selbstverständlich sollte das aber höchstens eine kurze Stippvisite sein, denn dieses Jahr spielt die Musik hier bei uns im Ruhrgebiet! Und das wollen Sie doch nicht verpassen, oder?!
Ja, ist es! Alles neu macht der April, dachten wir uns und haben ein wenig an unserem digitalen Erscheinungsbild geschraubt, geputzt und gestrichen. Voila: mit geschwellter Brust präsentieren wir nun unsere vollkommen neu gestaltete website! Sieht gut aus, finden wir und das alles auch noch pünktlich zum Frühlingsanfang, toll! Aber bevor Sie jetzt nervös werden: ansonsten ist alles beim Alten – wir sind nach wie vor mit Leidenschaft unterwegs, um starke Ideen in beeindruckende Bilder und gewichtige Töne umzuwandeln. Ach ja, bei der Produktion unserer website sind keinerlei Goldfische in irgendeiner Art und Weise zu Schaden gekommen! Ehrenwort!
PACT Zollverein in Essen ist seit langen Jahren erste Adresse, wenn es um die Förderung junger Künstler geht – und zwar nicht nur in den Bereichen moderner Tanz und Tanztheater, denen sich die Essener ja ganz besonders verschrieben haben, sondern in Bezug auf alle Disziplinen. Davon haben wir uns selbst überzeugen können: 2 Veranstaltungen haben wir im Auftrag der Redaktion von 2010LAB.tv, dem web-Portal der RUHR.2010 GmbH zur Kreativwirtschaft, dokumentieren und mit unseren Fragen kritisch begleiten können: Im Dezember 2009 besuchten wir zunächst die bereits 39ste Ausgabe von „Atelier – die Plattform für neue Kunst und Choreografie“, im Januar waren wir dann eingeladen zur Veranstaltung AGORA 2010/Feldstärke International, einem internationalen Austausch mit Studierenden aus Deutschland, Paris, Istanbul und Los Angeles, die im Laufe einer Woche gemeinsame, künstlerische Werke, Projekte und Fragestellungen zu unterschiedlichsten Themen erarbeitet haben. Von der guten und überaus kreativen Atmosphäre auf Zollverein haben wir uns anstecken lassen, wie man hier sehen kann!




Was treibt Menschen in die Großstädte? Lebt es sich auf dem Land wirklich besser? Was ist wichtig im Alltag zwischen Arbeit, Familie, Erholung und Erlebnis? Ist Baukultur mehr als Infrastruktur und Stadtplanung? Diesen und anderen Fragen sind wir im Auftrag von StadtBauKultur NRW und des NRW-Landesministeriums Bauen und Verkehr nachgegangen und haben die interviewt, die es wissen müssen: die Großstädter in Dortmund und die Einwohner des kleinstädtisch geprägten Altena im Sauerland. Herausgekommen sind ganz unterschiedliche, immer aber sehr interessante und aufschlussreiche Antworten, die wir zu einem kleinen Videobeitrag verdichtet haben. Minister Lutz Lienenkämper hat ihn genutzt, um seinen Vortrag beim Kongress „Stadt: Mensch: Heimat“ im alten Plenarsaal des World Conference Center in Bonn einzuleiten. Wir waren dabei und müssen ganz unbescheiden sagen: das sah gut aus!


Alle Fotos: Ilka Drnovsek
Nun ist es also endlich soweit. Jahrelange Vorbereitung kulminierte am Wochenende im Kulturfest auf Zeche Zollverein in Essen, der großen Eröffnungsfeier zur Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010. Eine gigantische Party, die mit reichlich Superlativen aufwartete: Schneesturm, Besuchermassen, Lichtermeer. Wir waren natürlich auch da, nicht nur um mitzufeiern oder einen unserer insgesamt 8 Filme über die Kulturhauptstadt mal mit public viewing-Gefühl zu sehen, sondern tatsächlich mal wieder mit dem Auftrag, Bilder einzufangen von diesem Großevent. Wir taten wie geheißen und haben einen clip für die Stadt der Möglichkeiten“ der RUHR.2010 GmbH produziert. Alles in allem ein rauschendes Fest, das wir so schnell nicht vergessen werden, gerade weil es hauptsächlich ein Versprechen war: dies ist erst der Anfang!
Insgesamt 8 Projektfilme haben wir für die RUHR.2010 GmbH realisiert. Wir sind hunderte Kilometer gefahren, kreuz und quer durchs Ruhrgebiet und haben unsere Heimat dabei öfter mal neu entdeckt, haben viele, sehr viele Menschen getroffen und kennen gelernt, haben Künstler beim Planen beobachtet und Einwohner nach ihrer Meinung gefragt, haben mit Verantwortlichen gesprochen und etliche Termine gemacht: zwischendurch dachten wir, dass wir das komplette Programm portraitieren, so viel stand auf unserer to-do-Liste, dabei waren es ja gerade mal 8 beispielhaft ausgesuchte Projekte von vielen hundert der Kulturhauptstadt RUHR.2010. Am Ende sind schöne Trailer entstanden, wie wir finden, die vielleicht auch andere ein bißchen neugierig machen, auf das, was dieses Jahr stattfinden wird: die Kulturhauptstadt RUHR.2010!
Berlin! Berlin! Wir fuhren nach Berlin! Nein, einen Bären haben wir uns dort nicht abgeholt, nicht mal einen mit Problemen. Dafür haben wir einem der bedeutendsten deutschen Künstler der Gegenwart bei der Arbeit zuschauen dürfen: Prof. Markus Lüpertz hat uns an zwei Tagen die Tür zu seinem Atelier geöffnet. Wir haben mit ihm über seine Arbeit am Herkules gesprochen, der 18 Meter hohen Monumentalplastik, die ab Ende des Jahres den Gelsenkirchener Nordsternturm krönen wird. Überrascht waren wir, hören und sehen zu können, wie sich Lüpertz an seinen Herkules buchstäblich heran arbeitet, mit immer neuen Skizzen, Modellen, Entwürfen. Wir hatten mit vielem gerechnet, nur nicht unbedingt damit, den Meister selbst in Aktion treten zu sehen und mit der Kamera beobachten zu können, wie sehr große Kunst auch großes Handwerk ist.
Für insgesamt 3 Drehtage waren wir zu Gast in Heinsberg, nahe der holländischen Grenze und zwar bei ausgewiesenen Experten für Verzögerung. Obwohl das ja meist was ungewolltes ist – die Art von Verzögerung, welche das Unternehmen der saxid GmbH entwickelt und perfektioniert hat, ist unverzichtbar: über 1000 unterschiedliche Bremsbeläge werden hier produziert und an Automobilkonzerne in aller Welt zugeliefert. Wir haben einen kurzen imageclip über den Herstellungsprozess im brandneuen Werk und das moderne Qualitätsmanagement der saxid GmbH ausgetüftelt: Wer bremst, gewinnt!
Keine Warnhinweise zu sehen, nirgends. Sonst steht ja immer „Frisch gestrichen!“ zu lesen, wenn man in derart jungen Bauten wie dem neuen Museum Folkwang in Essen durch Flure und Hallen streift. Ein ganz kleines bißchen kommt man sich vor wie bei der Mondlandung: als einer der ersten Besucher überhaupt darf man sich ein Bild machen vom gewaltigen Neubau des britischen Stararchitekten David Chipperfield, der beim Presserundgang viel zu erzählen hatte über Konzeption und Realisation dieser spektakulären Räume. Im Zusammenhang mit dem Programmbereich RuhrKunstMuseen haben wir für die RUHR.2010 GmbH Eindrücke und Interviews gesammelt – hier kann man sich ein Bild (leider nicht gerahmt) davon machen.


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